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    <updated>2026-05-23T07:26:24+02:00</updated>
    
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            <title type="text">T-Shirts bedrucken - eine Kunst für sich</title>
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                                            Textildruck - Kunst, Handwerk oder Witz? Dies lässt sich natürlich wie viele Dinge nicht mit 2 Sätzen erklären oder bestimmen. Als erstes sollte man sich im Klaren sein, wie lange soll der Druck halten oder bei welchen Temperaturen möchte man waschen. 
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                 Textildruck&amp;nbsp; - Kunst, Handwerk oder Witz? Dies l&amp;auml;sst sich nat&amp;uuml;rlich wie viele Dinge nicht mit 2 S&amp;auml;tzen erkl&amp;auml;ren oder bestimmen. Als erstes sollte man sich im Klaren sein, wie lange soll der Druck halten oder bei welchen Temperaturen m&amp;ouml;chte man waschen. N&amp;auml;chster entscheidender Punkt ist die Beschaffenheit der zu druckenden Daten. Einfarbig, mehrfarbig oder gar mit Farbverl&amp;auml;ufen.  Immer wieder h&amp;ouml;rt man von selfmade-L&amp;ouml;sungen aus dem Schreibwarengesch&amp;auml;ft. Da wird das Motiv mit dem Farbdrucker auf eine Folie gedruckt und dann mit einem B&amp;uuml;geleisen aufgeb&amp;uuml;gelt. Von dieser M&amp;ouml;glichkeit m&amp;ouml;chte hier niemand Gebrauch machen, da die Ergebnisse sicher f&amp;uuml;r kurzfristige Anwendungen ihre Daseinsberechtigung haben aber nicht ansatzweise etwas mit professionellem Textildruck zu tun haben. 
 Wir unterscheiden also grundlegend 4 Druckverfahren, die in unserer Manufaktur Anwendung finden.&amp;nbsp; 
 1. Flex- und Flockdruck (Beflockung) - geeignet f&amp;uuml;r kleine Auflagen mit geringer Farbanzahl Hier wird eine durchgef&amp;auml;rbte spezielle, mit Thermokleber ausgestattete, Folie mittels Schneidplotter spiegelverkehrt geschnitten. Die Schnitte trennen das sp&amp;auml;tere Motiv vom zu entfernenden Rest der Folie. Nach dem Schneiden ist Handarbeit angesagt. Alle Folienreste, die nicht zum Motiv geh&amp;ouml;ren und also auch nicht amit gedruckt werden sollen, m&amp;uuml;ssen von Hand &quot;entgittert&quot; werden. Ist diese Arbeit abgeschlossen, kann das Druckmotiv auf dem Shirt platziert und mit Hilfe einer Thermotransferpresse bei ca. 160&amp;deg;C verpresst werden. 
 Fazit: Dieses Verfahren eignet sich f&amp;uuml;r Baumwolle, Polyester, Softshell, Poloshirts, Trikots und allgemein Funktionskleidung. Der Druck hat superscharfe Konturen und ist in der regel bis min. 40&amp;deg;C waschbest&amp;auml;ndig. Nachteil f&amp;uuml;r Funktionstextilien wie Sporttrikos oder Arbeitsshirts ist die Fl&amp;auml;chenversiegelung im bedrucketen Bereich. Hier ist keine Atmung mehr gegeben. Bei reinen Texten ist dies aber zu vernachl&amp;auml;ssigen. 
 2. Der textile Siebdruck -geeignet f&amp;uuml;r mittlere bis gro&amp;szlig;e Auflagen mit geringer Farbanzahl Beim Siebdruck wird mit Druckfarbe in fl&amp;uuml;ssiger Form gearbeitet. Zu Beginn muss eine Schablone f&amp;uuml;r jede einzelne Druckfarbe erstellt werden. In Verbindung mit einem Sieb wird dann die Farbe durch die verbleibenden Schablonen&amp;ouml;ffungen gerakelt und so auf das T-Shirt verbracht. Bei mehrfarbigen Motiven wird dieser Schritt f&amp;uuml;r jede Farbe wiederholt. Eine besondere Herausforderung sind dunkle Textilien, da hier zuerst unter alle Farben weiss gedruckt werden muss. Ansonsten w&amp;uuml;rden die Druckfarben nicht die ben&amp;ouml;tigte Intensit&amp;auml;t aufweisen. Als Veranschaulichung k&amp;ouml;nnte man ein schwarzes Blatt Papier in einen Drucker legen und ein Motiv aufdrucken. Auch dieses w&amp;auml;re nur schwer zu erkennen. Zum Abschluss muss die farbe noch trocknen. Daf&amp;uuml;r gibt es spezielle Trockenvorrichtungen. 
 Fazit: Der Druck ist gut waschbar und sehr robust - eignet sich aber erst ab Auflagen von min. 50 oder besser 100 St&amp;uuml;ck. 
 3. Sublimationsdruck - geeignet ausschlie&amp;szlig;lich f&amp;uuml;r helle Polyestertextilien in kleineren Auflagen Ausgang bildet ein speziell best&amp;uuml;ckter Tintenstrahldrucker. Sublimationstinten sind recht teuer und k&amp;ouml;nnen nur in einer handvoll Drucker verwendet werden. Das Motiv wird also mittels Sublimationsdrucker auf ein spezielles Transferpapier spiegelverkehrt gedruckt und dann durch eine Transferpresse bei ca. 200&amp;deg;C auf das Textil &amp;uuml;bertragen. Die Farbigkeit spielt dabei keine Rolle. Es k&amp;ouml;nnen also einfache schwarze Grafiken oder auch komplexe vollfarbige Motive &amp;uuml;bertragen werden. Das Textil wird dabei in der Faser eingef&amp;auml;rbt und weist keinerlei Griffunterschied auf. Der Sublimationsdruck ist daher meiner Meinung nach das hochwertigste Druckverfahren &amp;uuml;berhaupt. Die Funktion eines Sporttrikot z.B. beim Fussball bleibt in vollem Umfang erhalten. 
 Fazit: F&amp;uuml;r helle Trikots und Berufsbekleidung bestens geeignet. Extrem haltbar. Leider funktioniert dieser Druck ausschlie&amp;szlig;lich auf Polyester 
 4. Digitaler Textildruck - geeignet f&amp;uuml;r kleine bis mittlere Auflagen Hier gibt es zum einen die M&amp;ouml;glichkeit, das gew&amp;uuml;nschte Druckmotiv auf eine Folie zu drucken und danach konturgeschnitten weiterzuverarbeiten oder mittels Direktdruck auf das Textil zu bringen. In beiden F&amp;auml;llen sind vollfarbige Motive m&amp;ouml;glich. Die Waschbest&amp;auml;ndigkeit ist bei 30&amp;deg;C mit gut zu bewerten. 
 Fazit: Ein Verfahren mit dem vollfarbige Motive nahezu uneingeschr&amp;auml;nkt &amp;uuml;bertragen werden k&amp;ouml;nnen. F&amp;uuml;r Berufsbekleidung und industrielle W&amp;auml;schen allerdings nur bedingt machbar. 
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